09.01.2024

Amtliche Mitteilung

Programmdekret 2023

Anpassung der Ersatzregelung im Unterrichtswesen

Ab dem 1. Januar 2024 darf ein Personalmitglied ersetzt werden, wenn es während mindestens fünf aufeinanderfolgenden Arbeitstagen abwesend ist.

Alle Schüler heben ihre Finger und die Lehrerin steht vorne an der Tafel und zeigt mit dem Finger auf einen Schüler.

In Anwendung der Gesetzgebung darf ein Personalmitglied im Unterrichtswesen bislang nur dann ersetzt werden, wenn es während mindestens sechs aufeinanderfolgenden Arbeitstagen abwesend ist. Einzige Ausnahme bilden Schulen, die über eine einzige Klasse verfügen. Hier dürfen Personalmitglieder der Kategorie des Lehrpersonals umgehend ersetzt werden, auch wenn sie weniger als sechs aufeinanderfolgende Arbeitstage abwesend sind. Dasselbe gilt für Personalmitglieder, die Kinder mit besonderen medizinischen Bedürfnissen betreuen. Auch sie dürfen unabhängig von der Dauer ihrer Abwesenheit jederzeit ersetzt werden.

Durch das am 14. Dezember 2023 verabschiedete Programmdekret wurde diese Ersatzregelung nun angepasst. Ab dem 1. Januar 2024 darf ein Personalmitglied ersetzt werden, wenn es während mindestens fünf aufeinanderfolgenden Arbeitstagen abwesend ist. Es handelt sich bei dieser Regelung wohlbemerkt um eine Kann-Bestimmung, d. h. es liegt in der Verantwortung des Trägers zu entscheiden, ob ein Ersatz sinnvoll ist oder nicht. Die beiden hierüber angeführten Ausnahmebestimmungen finden darüber hinaus weiterhin Anwendung.