Projekte langer Dauer

Meine Gemeinde

Spielerisch die Funktion einer Gemeinde kennenlernen

Jeder lebt in einer, aber die wenigsten Schüler setzen sich wirklich mit ihrer Gemeinde auseinander. Fünf Module des Programms „Meine Gemeinde“ laden dazu ein, den eigenen Wohnort näher kennenzulernen und folgende Fragen zu beantworten:

  • Welche Berufe gibt es in einer Gemeinde?
  • Wie funktioniert der Bäcker im Dorf?
  • Welches Geschäft fehlt?
  • Was und wofür brauchen wir eigentlich Steuern?
  • Und wohin gelangt das Geld? 

In Zusammenarbeit mit der WFG Ostbelgien unternimmt die Lehrperson fünf spielerische Aktivitäten (je 50 Minuten, gerne auch fachübergreifend). Am Ende wird gemeinsam ein Fazit gezogen.

Ziele

  • Auf spielerische Weise das Grundverständnis für Rollen, Aufgaben und Verantwortungen der Einwohner in einer typischen Gemeinde (Dorf oder Kleinstadt) vermitteln.
  • Verschiedene Berufe kennenlernen.
  • Aufzeigen, welche Elemente im Wohnort gefunden werden können.
  • Schülern demonstrieren, welche Firmen in der näheren Umgebung sind.
  • das Verständnis wecken, wie der Staat Dienstleistungen für das Wohl der Gemeinde erbringt.
  • Bewusst machen, dass die Einwohner für ihre Gemeinde mitverantwortlich sind.

Module (Module nicht einzeln verfügbar)

  1. Wie funktioniert eine Gemeinde?
    Mit Hilfe eines Stadtplans werden die verschiedenen Berufe erkundet.
  2. Wie funktioniert eine Bäckerei?
    Anhand zweier Beispiele lernen die Schüler spielerisch, wie eine Einzel- und Fließbandproduktion abläuft.
  3. Die Rolle des Staates
    Bei einem Rollenspiel findet die Klasse heraus, welche Leistungen der Staat der Gemeinde bietet.
  4. Der Kreislauf des Geldes
    Anhand einer Geschichte wird illustriert, woher das Geld kommt und wohin es fließt.
  5. Ein neues Geschäft
    Im Anschluss an eine kreative Teamarbeit sollen die Schüler zu einer demokratischen Entscheidung finden, welches Geschäft sich am besten für die Gemeinde eignet.
Organisation: WFG
Dauer: Die Module können auf eine Woche verteilt werden oder auch nach Absprache über mehrere Wochen.
Räumlichkeiten: Schulklasse, evtl. Besuch der Gemeinde oder Unternehmen
Zielgruppe: Primarschule (alle Stufen)
Teilnehmerzahl: 5 - 25 Schüler